Captive Domizil Österreich

Mit Captives decken Unternehmen ihre Risiken selbst ab. Als firmeneigene Versicherungsgesellschaften bieten sie finanzielle Vorteile und Flexibilität, sorgen für höheres Risikobewusstsein und machen beispielsweise Produktinnovationen versicherbar. Captives stärken die Resilienz unserer heimischen Unternehmen und fördern den Wirtschaftsstandort.

Wir fordern, dass Österreich als Captive-Domizil gestärkt wird:

5 Gründe warum wir in Österreich Captives brauchen

Captives stärken die Resilienz heimischer Unternehmen

Captives bieten die Möglichkeit, Risiken unabhängig vom traditionellen Versicherungsmarkt flexibel abzusichern. Besonders bei der Vorbereitung auf schwer einschätzbare, zukünftige Bedrohungen wie Cyber-Angriffe oder Klimarisiken tragen sie zum Aufbau der Resilienz heimischer Unternehmen bei. Diese können so flexibel agieren, ihre Risikokosten unabhängig von den schwankenden Prämienvorschreibungen der Versicherer stabilisieren und ihre wirtschaftliche Position stärken.

Captives fördern das Risikobewusstsein und stärken die Eigenverantwortung: Unternehmen, die ihre Risiken selbst tragen, entwickeln ein stärkeres Bewusstsein für Risikomanagement und ergreifen vermehrt Maßnahmen zur Risikoprävention, um Risiken zu vermeiden und zu vermindern. Dieses Engagement ist auch ein aktiver Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaft, denn es geht Hand in Hand mit der Transformation zur Vermeidung von, aber auch zur Anpassung an zukünftige Bedrohungsszenarien.

Ein erhöhtes Risikobewusstsein kommt auch der Versicherungswirtschaft zugute, da auch für sie die Wahrscheinlichkeit eines Schadeneintritts sinkt. Zudem sind Versicherer ein integraler Bestandteil einer Captive-Lösung, da sie neben ihrer bestehenden Infrastruktur für die Vertrags- und Schadenadministration auch ein wichtiger Kapitalgeber und damit eine zentrale Säule eines Captive-Modells sind. Dies stärkt die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Versicherungsmarkt und sichert den langfristigen Unternehmenserfolg.

Als Instrument des agilen Risikomanagements machen Captives österreichische Unternehmen krisenfester und international wettbewerbsfähiger. Durch die Entwicklung zum Captive-Standort gewinnt der Finanzplatz Österreich auch international an Attraktivität. Dies etabliert Österreich noch stärker als bedeutenden Hub in Zentral- und Osteuropa und schafft neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Expert:innen im Land.

Innovationen gehen mit Risiken einher. Oft sind Versicherer aber nicht in der Lage, diese Risiken zu übernehmen, wie zum Beispiel bei der Produkthaftung. Diese fehlende Sicherheit hemmt die Risikobereitschaft der Unternehmen und damit auch die heimische Innovationskraft. Captives ermöglichen es, Risiken aus neuen Technologien im Unternehmen abzusichern und damit sicherzustellen, dass sich Unternehmen weiterentwickeln und wachsen können. Damit wird die führende Position Österreichs in Forschung und Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit am Weltmarkt gestärkt.

Weitere Informationen

Martin Zahlbruckner, CEO delfortgroup AG und Georg Winter, CEO GrECo im Gespräch über die Chancen von Captives für Österreichs Wirtschaftsstandort.
In jüngster Zeit gibt es in europäischen Ländern aus guten Gründen einen neuerlichen starken Anstieg an Captive Gründungen.
Captives sind wie Sparbücher, auf denen Rücklagen angespart werden, die normalerweise Schäden im kleinen /mittleren Bereich – ähnlich eines Selbstbehaltes – abdecken.
Georg Winter, CEO des Versicherungs- und Risikomanagement-Spezialisten Greco, macht sich zur Entlastung von Unternehmen, zur Standortsicherung und Stärkung des Finanzplatzes Österreich für Captive-Versicherungsmodelle stark.
GrECo, Österreichs führender B2B Risikospezialist, setzt sich stark für die Etablierung von Österreich als Captive-Domizil ein, damit Unternehmen durch firmeneigene Versicherungsgesellschaften ihre Risiken intern absichern können.