Die bescheidmäßige Einstufung kritischer Einrichtungen durch das BMI verzögert sich voraussichtlich bis Herbst 2026.
Das BMI hat das Verfahren zur Identifikation kritischer Einrichtungen geändert und in den letzten Tagen begonnen, Erhebungsbögen an potenziell betroffene Unternehmen zu versenden. Diese Bögen sind binnen vier Wochen ausgefüllt an das BMI zu retournieren. Die Angaben dienen als Grundlage für die Entscheidung, ob ein Unternehmen per Bescheid als kritische Einrichtung eingestuft wird.
Das geänderte Verfahren bietet potenziell betroffenen Organisationen zusätzliche Zeit, sich mit den umfangreichen Anforderungen des Gesetzes und der Leitfäden auseinanderzusetzen und notwendige Maßnahmen zu treffen.
Die angekündigten Leitfäden wurden auf der Website der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) veröffentlicht. Sie schaffen Klarheit über die konkreten Erwartungen der Behörden an die Umsetzung des RKEG durch kritische Einrichtungen. Damit liegen nun die notwendigen Anforderungen zur Umsetzung des RKEG vor.
Wie RKEG-ready ist Ihr Unternehmen?
Wir unterstützen Unternehmen mit RKEG GAP-Analysen auf Basis dieser Vorgaben, um bestehende Handlungsbedarfe noch rechtzeitig zu identifizieren und gezielt zu schließen. Unsere bisherigen Analysen zeigen, dass bestehende Management- und Risikomanagementsysteme die Anforderungen des RKEG häufig nur teilweise abdecken. Insbesondere der geforderte Resilienzplan sowie zusätzlich verbindlich zu berücksichtigende Gefahren, gehen deutlich über bekannte normative Vorgaben und etablierte Risikobetrachtungen hinaus.
Lesen Sie unsere Erstinformation aus Dezember 2025 zu den neuen gesetzlichen Anforderungen für kritische Infrastruktur nach.
RKEG Online Insight
In einem RKEG Online-Insight am 3. September 2026 teilen wir aktuelle Erkenntnisse aus Behördenkontakten und RKEG GAP-Analysen. Bei Interesse registrieren Sie sich bitte Hier.

